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Planspiele der Zukunft - SAGSAGA-Netzwerktreffen in Tutzing

(05.02.2018)

Daniel Bartschat beim Vortrag

Es ist schon gute Tradition, dass sich der Planspielfachverband SAGSAGA alle zwei Jahre an der Akademie für politische Bildung in Tutzing zum Netzwerken trifft. Dieses Mal unter dem Thema "Planspiele der Zukunft– (Politik-)Simulationen in der digitalisierten Welt". In den Workshops und Vorträgen wurde schnell klar, dass sich auch die Planspielmethode an die schnelllebige Zeit und die Veränderungen durch Digitalisierung anpassen muss. Der "Homo Ludens", "Echtzeitdenker" und weitere spannende Begriffe regten zu intensiver Diskussion an.

Das Treffen wird in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Akademie für Politische Bildung Tutzing ausgerichtet. Dieses Mal war das Haus voll. Ca. 70 Teilnehmende aus Hochschule, Schule, politischen Bildungsinstitutionen und aus der Trainerszene trafen sich zum Austausch.

Das ZMS war gleich mehrere Male im Einsatz: Ein einführender Workshop vermittelte die Unterschiede zwischen haptischen und digitalen Planspielen und Daniel Bartschat gab spannende Impulse in seinem Vortrag zur Studie "Playful Business" des Zukunftsinstituts in Frankfurt. Dass wir mit den seit Jahren bewährten Denkmustern und Ansätzen nicht unbedingt mehr erfolgreich sein können, der "Homo oeconomicus" letztlich durch einen flexibleren, neugierigen und ergebnisoffenen "Homo ludens" ersetzt werden könnte, war eine seiner Thesen. Doch auch spielerische Ansätze werden sich an die Herausforderungen einer mehr und mehr vernetzten Welt anpassen müssen - ein spannendes Feld für weitere Diskussionen.

Bei der abendlichen Mitgliederversammlung der SAGSAGA wurde in diesem Jahr der Vorstand neu gewählt. Neben Birgit Zürn als Schatzmeisterin ist nun auch Daniel Bartschat Mitglied des Vorstands - herzlichen Glückwunsch!

Schlagwörter:

Tutzing, Digitalisierung, SAGSAGA