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Debriefing von Planspielen - Konzept einer empirischen Forschungsstudie

Alle in der Fachliteratur zitierten Experten und Expertinnen sind sich einig: Das "Debriefing" stellt einen zentralen Bestandteil von Planspielen dar und ist insbesondere für Lernprozesse und Transfer der entscheidende Faktor. Dies lässt sich mit einer Vielzahl an Lehr-Lerntheorien gut nachvollziehbar argumentieren. Es wurden auch immer wieder griffige „Formeln“ aufgestellt, z.B. Crookall (2014, p. 419) behauptete den folgenden Zusammenhang:
"[(Simulation/game + proper debriefing) × engagement] = learning".
Erstaunlicher Weise finden wir in der Fachliteratur aber kaum differenzierte Forschung und empirische Untersuchungen zu den Effekten von Debriefing oder zum Nachweis der Richtigkeit behaupteter Gleichungen. Eine gerade begonnene neue Studie (gemeinsam mit Toshiko Kikkawa und Junkichi Sugiura) möchte diese Forschungslücke systematisch schließen. Das Konzept und erste deskriptive Ergebnisse einer kleinen ersten Stichprobe werden dargestellt und diskutiert.

Literatur: Crookall, D.: Engaging (in) Gameplay and (in) Debriefing. Simulation & Gaming, 45, 4-5, 416-427. (2014)

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