Rückblick auf das Wettbewerbsjahr 2010

Logo Deutscher Planspielpreis 2010

Mit der Preisverleihung am 3. Februar 2010 auf dem 26. Europäischen Planspielforum im Rahmen der LearnTec in Karlsruhe endete das erste Wettbewerbsjahr des Deutschen Planspielpreises. Vor großem Fachpublikum nahmen die glücklichen Preisträger ein attraktives Preispaket entgegen, welches unter anderem aus einem Geldpreis und einer zweijährigen kostenlosen Mitgliedschaft in der SAGSAGA bestand. Anschließend stellten sie den interessierten Zuhörern die Kerninhalte ihrer ausgezeichneten Arbeiten vor.

Preisträger 2010: (v.l.n.r.) Jasmin Raffoul, Sebastiaan Meijer, Johanna Braukmann, Bodo von der Heiden, Julia Hübsch

Schon im ersten Jahr des Deutschen Planspielpreises konnte ein großer Schritt zur Zielerreichung gemacht werden. So wurden fast zwanzig Studienabschlussarbeiten aus vier Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden), verschiedenen Fachbereichen (Wirtschaftswissenschaften, Pädagogik, Psychologie, Politikwissenschaften, Lehramt, Medizin und Informatik) und unterschiedlicher Abschlüsse (Diplom-, Master-, Bachelor-, Staatsexamens- und Zulassungsarbeiten) eingereicht. Außerdem wurden zwei Dissertationen eingesendet.

„Wir freuen uns über die große Resonanz bereits in der ersten Runde. Dies zeigt, dass der Preis ein wichtiger Baustein ist, die Lehr-Lern-Methode Planspiel weiterzuentwickeln und die Diskussion voranzubringen“, so Prof. Dr. Friedrich Trautwein, Vorsitzender der Jury und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Managementsimulation der DHBW Stuttgart.

Das breite Spektrum der eingereichten Arbeiten unterstreicht die Notwendigkeit eines verstärkten wissenschaftlichen Austauschs und die damit verbundene Relevanz des Deutschen Planspielpreises. Sie alle sprechen für eine rege Forschungsarbeit in diesem Themenfeld.

Zum Abschluss des ersten Wettbewerbsjahres erschien ein Sammelband mit Beiträgen der Preisträger. Zusätzlich kamen weitere Bewerber mit innovativen Ideen zu Wort. Die Erkenntnisse der Arbeiten können nun in die weitere wissenschaftliche Diskussion und den praxisorientierten Diskurs einbezogen werden.

Informationen zu den Preisträgern

"Three years later" - Interview mit dem Gewinner des Deutschen Planspielpreises 2010