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Schatzsuche: Wow, was wir alles haben! - Flipchart-Entdeckungsreise im ZMS

(28.03.2018)

In der Woche vor Ostern ging es bei uns etwas ruhiger zu. Für uns im ZMS allerdings kein Grund, die Füße hochzulegen. Wir sind auf Entdeckungsreise gegangen. Diese Reise führte uns durch unseren Flipchart-Fundus, der über die letzten Jahre zu ansehnlicher Größe angewachsen ist. Zugegeben: Wir mögen nicht nur Planspiele, wir sind auch große Fans von "analoger Visualisierung".

Powerpoint und Konsorten haben auch ihre Berechtigung und finden bei uns auch Verwendung. Jedoch lassen sich Inhalte darüber hinaus bestens "analog", also ohne elektronische Hilfsmittel, präsentieren. Genauso wie auf dem elektronischen Feld gilt hier auch: Die Sorgfalt ist entscheidend. "Nur mal schnell etwas malen" funktioniert nicht. Dann ist das Papier zwar voll, der Nutzen bleibt aber in der Regel weitestgehend aus. Für eine gelungene Präsentation von Inhalten - z.B. flankierend zu einem Planspielsetting - ist es unbedingt erforderlich, dass sich Präsentierende darüber im Klaren sind, was ihre Kernbotschaft ist/sein soll. Hiernach ist das jeweilige Flipchart zu konzipieren und auszurichten. Eine gute, übersichtliche Struktur dient der Verständlichkeit auf Seiten der Lernenden. Und wenn das Ganze dann noch sauber "gemalt" ist, regt dies meist Interesse und Neugier auf "Zuschauerseite" noch mehr an.

Überhaupt ist der Vergleich zwischen Flipcharts und Gemälden keineswegs aus der Luft gegriffen. Die meisten Malerinnen und Maler machen sich im Vorfeld einige Gedanken über ihr Motiv, die Perspektive und die Farbwahl - eben darüber, was sie den Betrachtenden ihrer Werke vermitteln wollen. Genauso ist das Vorgehen beim Design von Flipcharts idealerweise strukturiert. Am Anfang steht die Überlegung: "Was will ich ausdrücken?" (1.), es folgen die Gedanken zur äußeren Form und der Struktur des Flipcharts: "Wo positioniere ich welche Elemente?" (2.), schließlich ist letztlich sinnvoll, sich mit der Farbcodierung auseinanderzusetzen: "Was erhält welche Farbe?" (3.).
 
Was kann dann noch schief gehen? Nun, deutlich weniger als bei Powerpoint and friends... kein Problem mit Stromausfall, kein Problem mit Dateiformaten, kein Problem mit zuviel "Blink- und Bewegungseffekten". Eines können zwar auch die besten Flipcharts nicht ersetzen: Einen guten, wohl durchdachten Vortrag nämlich. Aber die Vortragenden unterstützen, den Inhalt unterstreichen und den Lernenden beim Verständnis helfen, das ist der unschätzbare Wert guter Flipcharts.

...und dass das ganze auch noch Freude bereitet, beweist der Schnappschuss, den Birgit von Christian geschossen hat. :)

Wenn Sie Fragen zur gelingenden Flipchart-Gestaltung rund um die Planspiel-Methode bzw. für ein gutes Lernsetting haben und/oder fachlichen Austausch suchen, kontaktieren Sie uns gerne! Hier geht's lang: http://zms.dhbw-stuttgart.de/das-zms/team.html

Schlagwörter:

Flipcharts, Lernsetting, Seminardesign, Planspiel