Planspiel+ - Literatur

Einmal Populist sein?.

Meya, Lukas Paul (2020):

Probleme der performativen Rollenübernahme in politischen Simulationen.

In: Simon Hahn; Birgit Zürn; Christian Hühn; Friedrich Trautwein (Hg.): Planspiele - Innovative Impulse. Rückblick auf den Deutschen Planspielpreis 2019. Norderstedt: Books on Demand GmbH (ZMS-Schriftenreihe, Band 11), S. 179-195.

Ausgang der Examensarbeit ist die Überlegung, dass Populismus als eigenständige
Ideologie und Kommunikationsform politikdidaktisch gewürdigt werden muss,
und weder als abgeschwächte Form von Radikalismen oder Extremismen en passant
bearbeitet werden sollte. Um den spezifischen Charakter von Populismus und die ihn
begünstigenden Faktoren in eine politikdidaktische Methode sinnvoll zu überführen,
wird eine Unterrichtsreihe begründet und vorgestellt. In deren Zentrum steht eine
interaktive, simulative Talkshow, in der Populist*innen und Demokrat*innen aufeinandertreffen.
Die qualitativ-empirische Analyse der Talkshowinteraktion mithilfe
der Dokumentarischen Videoanalyse untersucht anschließend die Schwierigkeiten bei
der Übernahme der Talkshowrollen. Die daraus entwickelte Typologie verschiedener
Modi der Rollenübernahme wirft ein grundsätzliches Licht auf die Voraussetzungen
für eine gelungene Rollenübernahme in Simulationsformen wie Plan-, Konferenz- und
Rollenspielen.

Schlagwörter:

Planspielpreis, Populismus, Politik, Rollenspiel

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