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Literaturdatenbank

 

Hier gehts zur Planspiel-Literaturdatenbank des ZMS.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie sich für einen Artikel für Ihren eigenen wissenschaftlichen Gebrauch interessieren. Ebenso freuen wir uns über Empfehlungen für Artikel, die in unserer Datenbank fehlen. 

Ausgewählte/Wissenschaftliche Beiträge aus unseren News

How to not Get Shipwrecked in the Digital Ocean

Im Sommersemester 2020 haben Studierende und Lehrende an der Universität erste Erfahrungen mit digitaler Lehre gesammelt. Das Planspiel "How to not get shipwrecked in the digital ocean" stellt ein Szenario dar, in dem ein hybrides Semester simuliert wird. Ziel des Planspiels war, den Spielenden die Möglichkeit zu geben, die Herausforderungen für Uni-Neulinge im hybriden Semester aus verschiedenen Perspektiven handelnd nachzuvollziehen, zu beschreiben und den Handlungsbedarf für die Universität zu analysieren.

"Sensationell, es geht auch digital!" – Ein Rückblick auf unser EUPF21

Netzwerken beim EUPF21

Knapp 120 Anmeldungen, die Teilnehmenden mit Kamera zu sehen, gut besuchte Tracks und viele lächelnde Gesichter... Wir wollten unser erstes digitales Europäisches Planspielforum zu einem besonderen Event machen. Thematisch ging es um Facilitation - emotional, digital, zentral. Uns war besonders wichtig, Begegnungen zu ermöglichen, gemeinsam etwas zu erarbeiten, als Gastgebende spannende Themen zur Diskussion stellen und einen bunten Mix an Formaten anzubieten. Das Feedback spiegelt wider, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.

"Bereichernd" – zwei Planspieltage im internationalen Austausch

Ausschnitt Planspiel TOPSIM Going Global

In diesem Semester fielen praktisch alle Auslandsaktivitäten des Studiengangs BWL-International Business der Pandemie zum Opfer. Damit trotzdem etwas Interkulturalität erlebbar wurde, fanden am 3. und 4. Mai zwei ganz besondere Planspiel-Tage im ZMS statt. 30 IB-Studierende der DHBW Stuttgart waren virtuell zusammen mit 21 Technik-Studierenden der IMH global unterwegs. Die IMH / Escuela Universitaria de Ingeniería Dual ist Teil der Universidad del País Vasco in Nordspanien. Was beide Hochschulen verbindet – alle studieren dual!

Alles muss sich ändern, damit alles bleibt, wie es ist!

Portrait Claudia Brunner (o.l.), Birgit Zürn (o.r.), Marcel Maurer (u.l.), Stephan Kraft (u.r.)

Gleich zwei virtuelle Planspiel-Lehrveranstaltungen mit der Simulation "TOPSIM General Management" fanden in einer Kalenderwoche Mitte Mai 2020 mit den Trainerteams Dr. Claudia Brunner und Stephan Kraft sowie Marcel Maurer und Stephan Kraft statt. 23 bzw. 26 Teilnehmende kamen in den Genuss einer besonderen Lehrform. Die drei erfahrenen Planspielleitenden wurden dabei optimal durch das ZMS-Team unterstützt. In diesem Beitrag berichten die drei Lehrbeauftragten von den gemeisterten Herausforderungen und gesammelten Erfahrungen ihrer virtuellen Planspiel-Premiere.

Planspiele - Erlebnisorientiertes Lernen im Team

Ein Planspiel im Einsatz

Planspiele als Lernmethode haben eine mehrere Jahrhunderte lange und abwechslungsreiche Geschichte. Sie stellen auch heute einen nicht wegzudenkenden Baustein der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften dar. Dieser Artikel stellt verschiedene Planspielarten mit wirtschaftlichem Fokus vor, beleuchtet das methodische Vorgehen und beschreibt Chancen und Herausforderungen bei ihrem Einsatz.

Planspiele als Augenöffner für theoretisch Gelerntes

Portrait Friedrich Trautwein

Dieser Beitrag enthält ein Interview mit Prof. Dr. Friedrich Trautwein, wissenschaftlichem Leiter des ZMS, das den Einsatz von Planspielen in der Hochschullehre zum Thema hat. Dezidiert geht es um Einsatzmöglichkeiten in der Lehre, die besonderen Charakteristika, den Aufbau und die Durchführung von Planspielen sowie die speziellen Herausforderungen an die Planspielleitung.

Fünf Planspiel-Mythen

Ausschnitt eines Planspiels

Zahlreiche Studierende haben mit großer Begeisterung an mindestens einem Planspielseminar in einem Hochschulkurs teilgenommen und trotzdem halten sich einige Mythen über die Planspielmethode hartnäckig am Leben. Sie ranken sich um Vorurteile wie "da kann ich ja gar nichts bewerten" oder "die Teilnehmenden spielen ja nur". Die fünf häufigsten Mythen möchte ich hier auflisten.

Memorandum Richard Powers - Interview mit dem Entwickler des "The Commons Game"

Portrait Richards Powers

Im Rahmen der ISAGA-Summerschool 2012 in Atlanta, USA hatte Birgit Zürn die Chance, Richard Powers zu interviewen. Mit seinem "The Commons Game" entwickelte er 1975 einen Klassiker der Planspielwelt. Es basiert zum Teil auf Ideen der Nobelpreisgewinnerin Elinor Ostrom. Auf dynamische Weise werden das Allmende-Problem und Diskrepanzen individueller und kollektiver Interessen erfahrbar. Das Spiel, 1993 neu aufgelegt als "The New Commons Game", hat bis heute an Aktualität nicht verloren und wird nach wie vor weltweit eingesetzt, um Themen wie Nachhaltigkeit und die Wichtigkeit von Wettbewerb, Kooperation, Vertrauen und Führungsaufgaben. Richard Powers - einer der Veteranen der Planspielwelt - verstarb im März 2014.

Da ist Musik drin – eine vergleichende Betrachtung

Spielfiguren und Noten

Schon seit Längerem entstand die Idee, einen Blog über Planspiel und Musik zu schreiben. Dies hängt damit zusammen, dass ich mich beruflich fast ausschließlich mit Aktivitäten rund um die Lernmethode Planspiel beschäftige, privat als Oboistin in vielen Ensembles und Orchestern musikalisch tätig bin. Gibt es Zusammenhänge zwischen einer Lehrmethode und Musik? Kann ein Bereich vom anderen lernen oder profitieren? Diesen Fragen soll in diesem Beitrag nachgegangen werden.

"Changing the world with games" – Interview mit dem Autor von "The Limits to Growth"

Portrait Dennis Meadows

Dennis Meadows ist amerikanischer Ökonom und einer der renommiertesten Experten zum Thema Nachhaltigkeit. 1972 erstellte er für den Club of Rome die Studie "The Limits to Growth". Der Bestseller erschien auf deutsch unter dem Titel "Die Grenzen des Wachstums". In diesem Interview spricht er über die Möglichkeiten von Planspielen, Veränderungen und Umdenken zu forcieren. Es entstand während der ISAGA Summerschool 2012.

Eine kurze Geschichte des Planspiels – die Entwicklung von der Antike bis in das Informationszeitalter

Planspiele und Serious Games sind seit Jahren weit oben auf den Top-Trends in der Weiterbildung und auch aus kompetenzorientierten Curricula an Hochschulen nicht mehr wegzudenken. Faszinierend ist, wie sich die damit verbundenen Lernmethoden immer wieder weiterentwickeln, die Potenziale neuer Technologien nutzen, weitere Einsatzfelder finden und trotz allem den Kern, die Verknüpfung von Rollen- und Regelspielkomponenten mit dem Ziel des Lernens weiter nutzen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Planspiele.

Planspiel versus Simulation? Versuch einer Abgrenzung

Planspiel oder Simulation?

Sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft werden Planspiel und Simulation häufig synonym verwendet. Aber auch Begriffe wie Unternehmenssimulation, Lernspiel oder Serious Game werden für ähnliche Sachverhalte gebraucht. Was versteht man nun aber wirklich unter den Begriffen Simulation und Planspiel? Handelt es sich nur um eine Umgehung des „Spiel“-Begriffs, um die Ernsthaftigkeit der Methode nicht zu gefährden oder in Frage zu stellen? Im folgenden Beitrag wird versucht, die Begrifflichkeiten zu konkretisieren und voneinander abzugrenzen.

Das Hellwigsche Kriegsspiel

Ausschnitt Hellwigsche Kriegsspiel

Unternehmensstrategie, Wahlkampfstrategie, Persönliche Lebensplanung – so allgegenwärtig und selbstverständlich wie der Begriff der Strategie in unserer Gesellschaft heute vorkommt, so spannend ist der Versuch, ihn zu verstehen. Ein dauerhaftes Element in der Geschichte des Strategischen ist das Spiel – beispielsweise das 1780 von Johann Christian Ludwig Hellwig entworfene Kriegsspiel "Versuch eines aufs Schachspiel gebaueten taktischen Spiels von zwey und mehreren Personen zu spielen". Die Rekonstruktion des über 200 Jahre alten Spiels erlaubt Aufschlüsse über die Didaktik des Spiels, die Bedeutung des strategischen Denkens und die Aktualität des "Kriegs am grünen Tisch".

Methoden-Mix zum Studieneinstieg

Studierende im Planspiel

Beim Start in ein Studium müssen Studierende mit einer großen Zahl an Herausforderungen fertig werden: Neue Kommiliton-/-innen kennenlernen, sich auf die Gruppe einlassen, die Studienstruktur begreifen und in die fachliche Materie einsteigen. Das hier vorgestellte dreitägige Einführungsseminar soll diese Anfangsschwierigkeiten abfedern und einen gelungenen Kick-Off ins Studium ermöglichen.