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Denk mal anders! Ein Rückblick auf das EPF 2019

Christian Hühn, Birgit Zürn, Sonja Marie Buntrock (10.07.2019)

Key-Visual des EPF 2019

Was zeichnet das Europäische Planspielforum aus? Kreative Ansätze - langjährige Erfahrung - gelebte Wissenschaft - begründete Praxis - spannende Spiele - hitzige Diskussionen - harmonisches Miteinander. Wir blicken auf drei tolle Tage zurück... Im Blog beschreiben wir unsere Impressionen des 32. Europäischen Planspielforums, das am 27. und 28. Juni 2019 im ZMS stattfand.

Bereits am Montag, gestärkt durch ein sonniges Wochenende, startete das erweiterte ZMS Team mit den Vorbereitungen für das EPF 2019. Bis zum Mittwochnachmittag wurde umgestellt, aufgebaut, geschmückt, geräumt und gewerkelt, bis sich die Räume der DHBW in eine "Conference Hall" verwandelten.

Am Mittwochabend fand bereits die Mitgliederversammlung der SAGSAGA mit anschließendem Netzwerkabend im Café Rudolfs statt. Bei dem einen oder anderen kühlen Getränk gab es für die einen ein Wiedersehen mit der Planspiel-Community und für die anderen die Möglichkeit, die Planspielszene in gemütlicher Runde kennenzulernen. 

Am Donnerstagmorgen ging es dann richtig los. Rund 120 Teilnehmende fanden sich zur Keynote ein. Doch statt eines Vortrags bat die Putzfrau Häberle um aktive Mithilfe. Anschließend wurde in Kleingruppen gerätselt, Umschläge gesucht, neue Räume gefunden und schließlich entstanden kreative "Denkmäler" aus Knete, LEGO, Filzstiften und Papier. Dieses Entry Game wurde von Playful Insights (Daniel Bartschat und Dr. Sebastian Schwägele) konzipiert und moderiert. Ein herzliches Dankeschön für diese tolle Eröffnung der Tagung! Und schön zu sehen, wie Interaktivität eine veränderte Stimmung und ein besonderes Flair in eine Veranstaltung bringen kann. Näheres zum Entry Game hier.

Als Conference Game erhielt jeder Teilnehmende ein kleines Kärtchen mit einem Denkmal. Fanden sich drei Personen mit demselben Bild, gab es einen kleinen Preis am Info-Counter. Auch dieses kleine Spiel führte zu viel Austausch und es gab viele Kleingruppen, die sich ihren Preis sicherten.

Open minded konnten sich die Teilnehmenden dann zwischen vier Tracks aus den Bereichen Wissenschaft, Best Practice sowie zwei Workshops entscheiden. Manchen fiel die Wahl schwer: "Das interessiert mich sehr, aber das ist auch total spannend, was mach ich nur...?".

Das beliebte Format des Spieldating, bei dem 9 Spiele im Schnelldurchlauf erlebt werden, zeigte erneut, welch vielfältige Eindrücke in 7 Minuten vermittelt werden können.  Die zwei Spiele, die die Teilnehmenden besonders spannend fanden, konnten im Anschluss im Playground eine Stunde lang gespielt werden und Dank den anwesenden Herstellern und Herstellerinnen blieb keine Frage unbeantwortet. Trotz der großen Hitze waren alle Workshops noch gut besucht.

Den feierlichen Höhepunkt des Planspielforums stellte auch in diesem Jahr die Verleihung des Deutschen Planspielpreises 2019 im Rahmen des Festabends dar.  Die drei anwesenden Gewinnerinnen und Gewinner Antonia Bartning, Manuel Stamm und Dr. Robert Lohmann (Friederike Welter konnte leider nicht persönlich anwesend sein) nahmen voller Freude ihre Preise entgegen. Doch auch das Feiern und gemütliche Beisammensein kam nicht zu kurz. Unterstützt von DJ Branko erlebten wir fröhliche Stunden in entspannter Runde im zum Glück klimatisierten tHeo.2.meet.

Traditionell starteten die DPP-Preisträgerinnen und Preisträger mit dem ersten Track am Freitagmorgen und stellten die zentralen Punkte ihrer Arbeiten vor.  Schön, dass dieser Programmpunkt immer zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzieht. Die tollen Ideen der Jungforschenden bleiben so nicht in der Schublade.

Am Vormittag und Nachmittag hatten die Teilnehmenden dann erneut die Möglichkeit, aus zahlreichen Tracks zu wählen. Sehr spannend war der Workshop, bei dem man Ideen aus ganz normalen Gesellschaftsspielen für Lernthemen generiert hat. Erstaunlich, wie man ein Unterhaltungsspiel durch geringfügige Anpassungen für ein Lernsetting nutzbar machen kann.

Darüber hinaus stellten die Partnerfirmen auf dem Markt der Möglichkeiten ihr aktuelles Planspielsortiment vor und kamen mit den Teilnehmenden ins persönliche Gespräch.

Parallel zur Mittagspause fand der Forschungslunch statt, dort wurden in einem entspannten, ungezwungenen Rahmen aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt. Die Teilnehmenden hatten so die Gelegenheit, durch Fragen, Anregungen, einen kritischen Blick sowie aufmunternde Worte neue Impulse für ihre Projekte zu erhalten.

Nach zwei ereignisreichen Tagen mit vielen neuen Eindrücken, anregenden Gesprächen, Spiel, Spaß und vielfältigen und spannenden Vorträgen und Workshops endete das EPF2019 mit einem interaktiven Abschluss-Spiel.

Schön war, dass wir die Reste des Buffets mit Schwester Margret für ihre Franziskusstube teilen konnten - Nachhaltigkeit gelebt!

 

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die Begeisterung, den Referenten und Referentinnen für die kreativen und informativen Vorträge und Workshops sowie dem gesamten Team für die reibungslose Organisation. 

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Europäische Planspielforum am 17. und 18. Juni 2021!

Hier noch ein paar Foto-Impressionen:

 

 

Der kooperierende Fachverband SAGSAGA vergibt für jede seiner Veranstaltungen Grants an junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Auch für das EPF2019 erhielten drei diesen Grant. Lesen Sie hier die Eindrücke von Malcolm Schmidt sowie Michelle Hampel und Anja Feuerstein:

Blog Malcolm Schmidt

Blog Michelle Hampel / Anja Feuerstein

Schlagwörter:

EUPF19, Europäisches, Planspielforum, SAGSAGA

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