Planspiel+ - Literatur

Gaming to Make Sense of Risks.

Harteveld, Casper (2014):

Toward a Thicker Description of Game-Based Training.

In: Sebastian Schwägele; Birgit Zürn; Daniel Bartschat; Friedrich Trautwein (Hg.): Planspiele - Ideen und Konzepte. Rückblick auf den Deutschen Planspielpreis 2013. Norderstedt: Books on Demand GmbH (ZMS-Schriftenreihe, 6), S. 79-101.

[Original Abstract]

Das Interesse an einem über reine Unterhaltungszwecke hinausgehenden Einsatz
von Spielen ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Trotz wertvoller Erkenntnisse aus dem zielorientierten Einsatz benötigt dieser Themenbereich vergleichbare und präzise Studien. Um diese Lücke zu füllen, werden in diesem Artikel eine Studie und deren Erkenntnisse zum Spiel „Levee Patroller“ diskutiert, das für Deichbau-Risiken sensibilisieren soll. Ziel der Studie war, ein innovatives spielbasiertes Trainingstool zu entwickeln und einzusetzen, das es erlaubt, einen empirischen Nachweis und ein nachhaltiges Verständnis dafür zu entwickeln, wie Teilnehmende das Training erfahren und das Spiel spielen. Es wurde ein Forschungsdesign entwickelt, das auf verschiedenen Methoden wie Fragebögen, Tests, Spieldaten und anderem basiert. Die Ergebnisse ergaben ein erweitertes Verständnis („thicker description“) für Spiele als machtvolles Instrument, Teilnehmende für ein Thema zu sensibilisieren. Das vollständige Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Zukünftige Forschung sollte Forschungsdesigns mit einem Methoden-Mix entwickeln, um die in Spielen enthaltene Komplexität zu fassen und die Spielforschung auf ein höheres Level zu heben.

Schlagwörter:

ZMS, Methode

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