Planspiel+ - Literatur

Spiele und ihre Regeln.

Autenrieth, Kelvin (2014):

Eine begriffsanalytische Auseinandersetzung mit klassischen Spielen.

In: Sebastian Schwägele; Birgit Zürn; Daniel Bartschat; Friedrich Trautwein (Hg.): Planspiele - Ideen und Konzepte. Rückblick auf den Deutschen Planspielpreis 2013. Norderstedt: Books on Demand GmbH (ZMS-Schriftenreihe, 6), S. 103-208.

[Original Abstract] Diese Arbeit untersucht die Rolle von Regeln in Spielen. Im Fokus steht hierbei das klassische Spiel, das unter Bezugnahme von operationalen und strukturierenden
Regeln analysiert wird. Dabei werden insbesondere zwei wesentliche Merkmale herausgearbeitet, die durch Regeln gewährleistet werden: Fairness und Spielspaß. Während
Fairness ein größtenteils objektiv fassbares Kriterium darstellt, ist der Spielspaß hingegen subjektiv. Dieser kann als spielerische Qualität betrachtet werden, die nicht
zwingend mit der Fairness in Einklang stehen muss. Spielspaß wird mit Hilfe zweier Konzepte präzisiert: Spannung und Flow. Es zeigt sich, dass deren Gewährleistung
immer ein Problem der Ausbalancierung darstellt. Balance – wie in dieser Arbeit ausdifferenziert – ist damit das entscheidende Moment für die Qualität eines jeden Spiels.

Schlagwörter:

ZMS, Spielregeln

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